Eisenmangel – Was tun?

Hey meine Lieben 🙂
Ich hoffe euch geht es gut soweit? Mir schon 🙂 Denn ich habe etwas gelöst. Ein kleines Problem das ich immer dachte zu haben. Es war im Nachhinein gar kein richtiges Problem, aber etwas zum verbessern meiner Gesundheit.


Da ich nun schon seit 2011 vegan lebe, habe ich mich viel (sehr viel) mit Ernährung beschäftigt. Und natürlich auch der großen Frage des Eisenmangels. Und NEIN: es ist nicht nur ein Problem der Veganer!

Denn ich hatte sogar schon als Kind leichten Eisenmangel, obwohl ich Fleisch aß. Heute habe ich keinen Eisenmangel mehr, sogar ein perfektes Blutbild. Ja und das mit einer rein pflanzlichen Ernährung! Ich bin stolz auf mich 🙂

Wie habe ich es nun geschafft, von damals als Kind und Teenager, der noch Fleisch und Fisch aß Eisenmangel zu haben und es heute nicht mehr zu haben?

Ich achte auf die Zusammensetzung meiner Ernährung. Denn ich merke Eisenmangel nur noch um die Periode herum. Die Anzeichen dafür sind leichte Augenringe, die eher gräulich unterlegt sind (sehr leicht). Daran erkennt man den Eisenmangel.


Weitere Anzeichen eines Eisenmangels sind: Augenringe (wie gesagt), Müdigkeit, Energielosigkeit und ein körperliches Schwächegefühl. Aber auch brüchiges Haar und brüchige Nägel, sowie Schwindel, Kopfschmerzen, Vergesslichkeit und eine ungesunde Haut.


Was tun?

  • Anzeichen erkennen und als Anlass nehmen: Etwas dagegen tun wollen und erstmal ein Blutbild beim Arzt machen lassen. Sich BITTE nicht vom Arzt bequatschen lassen bezüglich der perfekten Ernährung (die nach ärztlicher Meinung keine vegane Ernährung ist). Solltet ihr einen großen Eisenmangel haben, dann nehmt das angebotene Eisenpräparat an, das euch der Arzt verschreibt. Ich bin keine Ärztin, das ist ganz klar. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ärzte auch bei einem minimalen Eisenmangel ein Eisenpräparat verschreiben und dies ist Geldmacherei der Pharmaindustrie. Also rate ich euch in diesem Falle den Mangel über die Ernährung auszugleichen. Denn auch Eisenpräparate haben ihre Nachteile (s.u.).
  • Habt ihr nun einen leichten Eisenmangel und wollt etwas gegen leichte Augenringe, Müdigkeit und Trägheit tun, dann macht dies einfach über die Ernährung. Ich empfehle euch sehr viele Hülsenfrüchte zu essen. Mindestens 3-4 Mal die Woche. Dazu gehören: Linsen, Bohnen (Kidneybohnen, weisse Bohnen), Kichererbsen, Erbsen an sich, grüne frische Bohnen, Brechbohnen etc.

Auch sind verschiedene Getreidesorten eine perfekte Eisenquelle: Hafer, Haferflocken, Hirse, Quinoa, Weizenkleie, Sesam, Buchweizen und Grünkern. Diese sind an der Spitze der Getreidesorten mit dem höchsten Eisengehalt.

Obst: Trockenfrüchte wie Datteln, Rosinen, Aprikosen, Feigen sind perfekte Eisenliferanten. Danach kommen frische Johannisbeeren, Mango und Avocados.

Nüsse & Kerne: Kürbiskerne, Pinienkerne, Leinsamen, Mandeln und Haselnüsse.

Gewürze: Kardamom, getrocknete Petersilie, getrocknete Minze, Zimt.

Gemüse: Pfifferlinge, Petersilie, Kresse, Spinat, Fenchel, Feldsalat und rote Beete.

  • Nicht gut sind Milchprodukte. Diese verhindern die Eisenaufnahme. Aber auch Sojaprodukte haben denselben Effekt. Gut ist Vitamin C. Dies fördert die Eisenaufnahme. Ihr könnt euch Hirse kochen und darauf frische Zitrone geben, ihr könnt euch Haferbrei kochen und dazu Orangen geben, oder Buchweizenbrei mit Orangen. Oder einen Salat mit rote Beete, Spinat und Petersilie. Ein Smoothie mit Rote Beete ist auch toll.
  • Vorsicht geboten: Bei Eisenpräparaten allgemein. Denn diese sind sogar eher schädlich als gut. Bei einem großen Eisenmangel geht nichts drum herum, diese einnehmen zu müssen. Dennoch gibt es Nebenwirkungen der Präparate:

„Erhöhte Eisenwerte gelten als Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen wie Arteriosklerose und Herzinfarkt, da freie Eisenionen die Bildung von Sauerstoffradikalen fördern. Radikale sind sehr reaktionsfreudige chemische Stoffe und können eine Vielzahl zellulärer Verbindungen schädigen. Unter anderem lösen sie die Oxidation von Lipiden aus, die für die Entstehung von Arteriosklerose verantwortlich gemacht wird. Außerdem ist davon auszugehen, dass die durch Eisen hervorgerufene Radikalbildung das Krebsrisiko erhöht. Verschiedene Studien, in denen größere Bevölkerungsgruppen beobachtet wurden, bestätigen den Zusammenhang zwischen einer erhöhten Eisenzufuhr und einem gesteigerten Krebsrisiko. Eine Untersuchung kommt sogar zu dem Ergebnis, daß bereits bei Eisenwerten, die im oberen Normbereich liegen, ein höheres Risiko für eine Tumorerkrankung besteht. Ein Grund mehr, die als normal geltenden Eisenwerte zu überdenken.„

(https://www.ugb.de/eisenmangel-eisenbedarf/eisenmangel-eisenpraeparate/)


Zusätzlich ist zu sagen, dass Frauen Eisenpräparate besser vertragen als Männer. Denn durch die monatliche Menstruation wechseln und reinigen wir Frauen unser Blut auf natürliche Weise und können somit Eisen nicht zu stark anhäufen. Oder nicht so schnell anhäufen auf eine ungesunde Art wie Männer. Bei Männern ist damit eher Vorsicht geboten, denn ihr könnt das Eisen nicht einfach ausschwämmen wie wir Frauen und es häuft sich dann zu schnell an. Dies kann gefährlich werden. Auch haben Männer allgemein höhere Eisenwerte als Frauen.

Was hat sich nun bei mir gebessert:

  • Mein Blutbild. Letzten Monat habe ich es checken lassen. Und das Resultat war verblüffend! Alle Werte waren perfekt! Ich hatte noch nie in meinem Leben ein so gutes Blutbild.
  • Meine Nägel sind hart geworden, gar nicht brüchig. Sie sehen gesund und stabil aus und wachsen sehr (sehr) schnell.
  • Meine Haare sind dicker geworden und fast gar nicht mehr brüchig, auch wachsen sie viel schneller als früher
  • Meine Haut am gesamten Körper ist reiner und straffer
  • Ich bin körperlich total aktiv und fit! Die Trägheit ist weg.
  • Ich fühle mich wohl in meinem Körper, verbunden mit meiner Seele. Dies erst, seitdem ich auch die Müdigkeit, die ich lange hatte bekämpf habe durch eine bessere Zusammensetzung der Ernährung, bei der ich auf eisenhaltige Lebensmittel setzte.

 

Meine Empfehlung:

Also empfehle ich eine Ernährung, die einen leichten Eisenmangel dauerhaft ausgleicht und nicht erst entstehen lässt. Dies durch viel Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und einiges an Gemüse. Ab und an Nüsse snacken und Saaten auf das Essen streuen beugt einiges vor. Man muss nicht immer darauf achten, ob das Essen nun aus Lebensmitteln besteht, welche einen höheren Eisengehalt haben. Gut ist es, wenn man sich aus diesen gesunden Nahrungsmitteln einfach spontan auswählt, worauf man Lust hat und bewusst auf Vollkorn und eine vollwertige Ernährungsweise achtet. Diese besteht aus viel Gemüse, Vollkorngetreide und wie gesagt: vielen Hülsenfrüchten.

Habt ihr mit Eisenmangel Erfahrungen gemacht? Was hat bei euch geholfen?

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag 🙂

Eure vegane Löwenliebhaberin ❤

 

Email: Jankapal@gmx.de

Facebook: https://www.facebook.com/Löwenherz-Vegan-319829301553398/

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2 Gedanken zu “Eisenmangel – Was tun?

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