Meditation beginnen

Hey ihr Lieben  🙂

Seit einiger Zeit versuche ich mehr zu Meditieren. Und das ist gar nicht so einfach wie man denken würde! Bisher habe ich ehrlich gesagt nicht mehr als eine halbe Stunde geschafft, das war mein Maximum! Aber ich arbeite noch daran, denn es tut meiner Seele gut.

Warum meditieren?

Wenn man sich gestresst fühlt aus unterschiedlichen Gründen hilft Meditation sehr. Gestresst sein durch die Arbeit, durch familiäre- oder Liebesprobleme oder auch die innere Unzufriedenheit mit sich selber können gute Gründe dafür sein. Aber auch, dass man dauerhaft denkt, in dem Sinne, dass der Kopf nicht abschalten kann und immer zum nächsten Thema rast und dieses bearbeiten will. Innerlich ist man dann schon bei der nächsten Aufgabe, die täglich erledigt werden soll und auch das kann stressen.

Grundhaltung:

Idealerweise im Schneidersitz, aber auch eine andere Sitzhaltung ist möglich, die man persönlich angenehmer findet. Dann sollte man sich gerade hinsetzen, am besten auf ein Kissen oder ins Bett. Der Kopf schaut gerade nach vorne und die Hände liegen mit den Handrückenflächen auf den Oberschenkeln. Dabei bilden Mittelfinger und Daumen einen Kreis, in dem sich diese beiden Finger berühren und die restlichen Finger sind gespreizt.

Die Augen sind idealerweise geschlossen, aber man kann sie auch einen Spalt geöffnet lassen, wenn einem das besser gefällt und man so auch meditieren kann.

Atmosphäre:

Such dir eine ruhige Stelle in der Wohnung, in der keine Personen aktiv sind. Wenn ja, bitte diese darum sich dir gegenüber ruhig zu verhalten. Alternativ kann man auch Oropax nutzen. Auch ist es schön, eine Duftkerze anzuzünden.

Atmen:

Generell gilt; durch die Nase ein- und auszuatmen. Dies geschieht im eigenen Atemrythmus. Man sitzt nun mit geschlossenen Augen an einem ruhigen Platz und atmet. Man gewöhnt sich langsam an den Atemrythmus. Dabei ist es sinnvoll die 3-3-3-Regel zu nutzen, bei der man drei Zähleinheiten einatmet, drei Zähleinheiten den Atem anhält und drei die Luft ausatmet.

Eine andere entspannende Atmung funktioniert folgendermaßen: Man nimmt Mittelfinger und Daumen und hält den Daumen an das rechte Nasenloch und den Mittelfinger an das linke. Dabei hält man das eine Nasenloch zu, wobei das andere geöffnet bleibt und durch dieses tief Luft einsaugt. Dann wird der Atem wieder mit der 3-3-3-Regel genutzt. Man atmet 3 Einheiten durch ein Nasenloch ein, hält den Atem 3 Einheiten, schließt das Nasenloch durch das man eingeatmet hat und öffnet gleichzeitig das andere Nasenloch und atmet durch dieses 3 Einheiten wieder aus. Durch das Nasenloch, durch das man am Ende ausgeatmet hat beginnt man wieder von vorne mit dem Einatmen. Diese Übung sollte nicht länger als 10 Minuten genutzt werden, da sie intensiv ist und die Atemwege befreit.

Gedanken:

Gedanken kommen und gehen. Das geschieht auch beim Meditieren. Lass die Gedanken kommen und gehen. Sei nicht verkrampft nach dem Motto „Bloß nicht denken“, denn dann wird es schlimmer. Es geht beim Meditieren generell nicht darum „Nicht zu denken“, sondern darum seiner Seele eine Auszeit zu gönnen.

Konzentration:

Durch die Konzentration auf die Atmung, auf die zusammen gepressten Finger oder auf das dritte Auge, welches zwischen den Augenbrauen liegt, gelangen wenig Gedanken während der Meditationszeit in den Kopf. Allgemein gilt die Konzentration als sehr wichtig beim Meditieren, weil man sich durch sie sehr gut entspannen kann. Man würde das Gegenteil vermuten, aber dies ist nicht der Fall! Das dritte Auge schaut man sich von innen heraus an, in dem man innerlich zwischen die Augenbrauen „schaut“.

Zeit:

Du musst nicht direkt bei den ersten Malen 1 Stunde schaffen. Es reichen allgemein auch 10-15 Minuten aus. Und für den Anfang auch 5 Minuten. Dennoch schaut niemand beim Meditieren auf die Uhr. Und man steigert sich von Mal zu Mal immer mehr. Erst fällt es einem schwer sich zu konzentrieren, aber das wird von Mal zu Mal immer einfacher. Und so wird es auch einfacher mit der Zeit länger zu meditieren.

Ziele:

Man wird innerlich entspannter, zufriedener und ausgeglichener mit sich selbst und somit auch mit seiner Umwelt. Lohnt sich !

Viel Spaß beim Meditieren!

Eure Tipps?

Euch einen tollen Tag!

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